Ergebnisse vom Internationalen Field Robot Event 2016
Stand GA09

Vom 14. bis 16. Juni 2016 fand im Rahmen der DLG-Feldtage auf dem Gut Mariaburghausen in Haßfurt (Unterfranken) das 14. Internationale Field Robot Event (FRE) statt. Bei dem jährlich stattfindenden Wettbewerb, der in diesem Jahr zum dritten Mal von der Universität Hohenheim organisiert und durchgeführt wurde, konkurrierten 16 Studententeams aus sieben Ländern mit ihren Feldrobotern um die besten Ergebnisse auf dem Feld.

Das Team der Hochschule Osnabrück wurde Gesamtsieger. Foto: Universität Hohenheim, Helga Floto

Gesamtsieger 
1. Platz: Hochschule Osnabrück, Roboter „The Great Cornholio“    
2. Platz: Harper Adams University (Großbritannien), Roboter „Eric“    
3. Platz: Universität Siegen, Roboter „Zephyr“    
 
Beim FRE gilt es, in fünf verschiedenen Disziplinen Aufgaben im Versuchsfeld zu lösen. Für die ersten beiden Aufgaben mussten die Feldroboter vor allem ihr Können im Bereich der Navigation unter Beweis stellen. Die Roboter sollten autonom möglichst schnell, präzise und zielgerichtet das Versuchsfeld befahren, Hindernissen ausweichen oder diese überwinden. Die Eigenschaften des Versuchsfelds entsprachen dabei weitgehend den Bedingungen eines realen Ackers.
 
Disziplin „Basis Navigation“
1. Platz: Universität Siegen, Roboter „Zephyr“    
2. Platz: Aalto University Helsinki (Finnland), Roboter „Agronaut“    
3. Platz: Hochschule Osnabrück, Roboter „The Great Cornholio“    
 
Disziplin „Fortgeschrittene Navigation“
1. Platz: Aalto University Helsinki (Finnland), Roboter „Agronaut“    
2. Platz: Universität Siegen,  Roboter „Zephyr“    
3. Platz: Hochschule Osnabrück und Technische Universität Braunschweig, Roboter „The Great Cornholio“
Roboter „Helios/FREDT“    
 
Die dritte Aufgabe stellte die Roboter vor eine besondere Herausforderung, denn sie mussten Unkrautpflanzen entdecken und diese ähnlich wie mit einer üblichen Pflanzenschutzspritze behandeln.
 
Disziplin „Unkrautregulierung
1. Platz: Hochschule Osnabrück, Roboter „The Great Cornholio“    
2. Platz: Harper Adams University (Großbritannien), Roboter „Eric“    
3. Platz: Karlsruher Institut für Technologie, Roboter „Beteigeuze/Kamaro“    
 
Für die vierte Aufgabe mussten die Feldroboter eine Ackerfläche pflanzenbaulich korrekt mit Saatgut bestellen, das sie vorher selbsttätig aus einer Befüllstation geladen haben.
 
Disziplin „Aussaat
1. Platz: Harper Adams University (Großbritannien), Roboter „Eric“    
2. Platz: Universität Siegen, Roboter „Zephyr“    
3. Platz: Universität Wageningen (Niederlande), Roboter „Agrifac Bullseye“    
 
Im abschließenden Freestyle zeigten die Teams in einer selbstgewählten landwirtschaftsbezogenen Aufgabe, was ihre Roboter Spezielles leisten können. Hier war besonders Kreativität gefragt sowie Spannung und Spaß garantiert.
 
Disziplin „Freestyle“
1. Platz: Karlsruher Institut für Technologie, Roboter „Beteigeuze/Kamaro“    
2. Platz: Technische Universität Braunschweig, Roboter „Helios/FREDT“    
3. Platz: Aalto University Helsinki (Finnland), Roboter „Agronaut“    
 
Mit dem in 2016 zum ersten Mal vergebenen „Field Robot Design Award“ wurde das Schülerforschungszentrum Überlingen mit dem Roboter „Soifakischtle“ (schwäbisch für Seifenkiste) ausgezeichnet. Der Preis wurde von BOSCH Deepfield Robotics verliehen. Bewertet wurden neben einem gelungenen Design auch die technische Gesamtlösung, Robustheit und die Zuverlässigkeit des Roboters.

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