Maschinen noch besser präsentiert

Auf den DLG-Feldtagen wird es an n allen Ausstellungstagen zwei zentrale Vorführungen mit Kommentierung zu folgenden Themen geben:

  • Pflanzenschutzspritzen im Praxisvergleich (Parcours 1)
    jeweils um 10.00 & 15.00 Uhr

  • Mineraldüngerstreuer im Praxisvergleich & Sensortechnik für Precison Farming (Parcours 2).
    jeweils um 11.15 & 14.00 Uhr.

  • Ausstellerindividuelle Vorführungen
    auf Demoblöcken hinter der Kommunikationsfläche des jeweiligen Ausstellers. Diese Vorführungen finden in Regie des jeweiligen Ausstellers zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr und zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr statt.

DLG-Parcours 1: Pflanzenschutzspritzen im Praxisvergleich

Der Parcours für die Feldspritzen auf dem Gelände der diesjährigen DLG-Feldtage ist neu gestaltet: Zunächst befahren die Spritzen mit acht km/h einen Streckenabschnitt mit Hindernissen, die extreme Anforderungen an Gestängestabilität und -balance stellen (bumpy track und field track). Hier kommt es auf die Federungs- und Dämpfungseigenschaften der Spritzgestänge bzw. der Fahrwerke an. Erstmalig kann auch dieser Streckenabschnitt mit automatischer Gestängeführung passiert werden. Die Arbeitsgeschwindigkeit während der Passagen wird jeweils gemessen und für die Besucher angezeigt. Gleich nach dem Passieren der Vorgewendefahrt muss in diesem Jahr eine Hindernisumfahrung bewältigt werden, bevor es weiter zur Geländekontur geht. Hier müssen Anhängespritzen und Selbstfahrer zeigen, wie gut die automatische Gestängeführung einer natürlichen Geländekontur folgen kann. Bei der Passage dieses Abschnittes werden die Feldspritzen mit einer Geschwindigkeit von zwölf km/h unterwegs sein.

DLG-Parcours 2: Mineraldüngerstreuer im Praxiseinsatz - Sensortechnik für Precision Farming

Was moderne Mineraldüngerstreuer heute schon leisten und welche modernen Features dem Landwirt offeriert werden, zeigt die Vorführung von neun Gespannen – fünf davon sind zusätzlich mit einem N-Sensor ausgestattet. Auf der ersten Fahrtrunde demonstrieren die Streuer zunächst das Rand- und Gewässergrenzstreuen, während sie live streuen. Dabei wird sowohl beim Rand- wie auch beim Gewässergrenzstreuen an zwei Stellen das Streugut aufgefangen – das Streubild kann in Augenschein genommen werden. Anschließend wenden die Streuer. Bei der Rückfahrt in einem Pflanzenbestand, der unterschiedliche Versorgungsstufen und Bestandsdichten darstellt, wird nicht gestreut, sondern eine Displayanzeige auf dem Traktordach zeigt an, welche Düngerdosis der jeweilige Sensor bzw. was das „map-overlay“ an dieser Stelle empfiehlt. Währenddessen werden das Grenzstreuen ausgewertet und die Ergebnisse über eine LED-Wand präsentiert.

Ausstellerindividuelle Vorführungen

Ausstellerindividuelle Vorführung: „Saattechnik für Getreide“
Die Elektronik und deren Einsatz nehmen auch bei der Aussaat weiter zu. Das Spektrum reicht von verbesserten Fahrgassen und Abdrehvorrichtungen über immer mehr variable elektrische Dosierantriebe und Sensoren zur Kontrolle des Saatgutflusses bis hin zur GPS-gestützten teilflächenspezifischen Aussaat.

Mit Blick auf das Bestellverfahren ist dabei häufig der vielseitige Einsatz gefragt: sowohl eine konservierende Bestellung als auch die Option mit dem Pflug. Auch eine höhere Schlagkraft ist gefragt. Starke Traktoren sind meist vorhanden, so dass neben der Arbeitsbreite auch das Behältervolumen (Saatgut und ggf. auch Dünger) nicht selten weiter vergrößert werden können. Wenn dann auch noch schneller gefahren werden kann als mit der bislang genutzten Technik, dann steigt die Schlagkraft nochmals an.

Ausstellerindividuelle Vorführung: „Lenk- und Datenmanagement auf Traktoren“

Kaum eine andere technische Innovation hat innerhalb so kurzer Zeit so schnell und weitgehend Eingang in die Praxis gefunden, wie die automatisierten Lenksysteme. Darüber hinaus bieten einige Anbieter für die Steuerung und Regelung der Arbeitsprozesse auf dem Feld sowie zur Dokumentation entsprechende Datenmanagementsysteme an. Im Rahmen der Vorführungen auf den Demoblöcken der teilnehmenden Aussteller bieten die DLG-Feldtage erstmals einen einzigartigen Ein- und Überblick zum derzeitigen Angebot.

Ausstellerindividuelle Vorführung: „Injektionstechnik für flüssige Wirtschaftsdünger“
Injektionstechnik für flüssige Wirtschaftsdünger, welche es ermöglicht, die Gülle bzw. die Gärreste in einen wachsenden Bestand einzubringen, wird im Mittelpunkt der Maschinenvorführungen stehen. Zugelassen sind Schleppschuhverteiler und Schlitzverteiler.

Bildergalerie DLG-Feldtage 2014

Maschinenvorführungen

Ihr Ansprechpartner

Roland Hörner
+49/ (0) 69 / 24788-337
r.hoerner(at)dlg.org