Hochschule Anhalt (FH) Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung Prof. Dr. Anette Deubel

Strenzfelder Allee 28
06406 Bernburg

Lfd.Nr.: 3,4 
Sorten: Ponticus, Lavoisier
Qualitätsstufe: E, B
Zielertrag (dt/ha): 85, 90
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 209, 184

Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Holger Minge

Strenzfelder Allee 22
06406 Bernburg-Strenzfeld

Lfd.Nr.: 5,6 
Sorten: RGT Reform, RGT Reform
Qualitätsstufe: A, A
Zielertrag (dt/ha): 100, 100
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 194, 194

Strickhof Beratungsdienst Markus Bopp

Postfach
8315 Lindau - Eschikon
SCHWEIZ

Lfd.Nr.: 7,8 
Sorten: Poncione, CH Nara
Qualitätsstufe: A, A
Zielertrag (dt/ha): 85, 80
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 189, 174

Mendel University in Brno Agronomische Fakultät Prof. ing. Jan Kren

Zemedelska 1
613 00 Brno
TSCHECHISCHE REPUBLIK

Lfd.Nr.: 9, 10 
Sorten: RGT Reform, Julie
Qualitätsstufe: B, B
Zielertrag (dt/ha): 110, 100
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 204, 194

DLG-Feldtage 2018 Europäischer Winterweizen-Anbauvergleich

Der Klassiker bei den DLG-Feldtagen ist der Vergleich internationaler Winterweizen-Anbauverfahren. Seit 1988 gehört er zum Fachprogramm, um den Besucher die Gelegenheit zu geben, unterschiedlichste Anbauphilosophien aus verschiedenen europäischen Anbaugebieten sowie Deutschland kennenzulernen, diese mit den Experten direkt am Pflanzenbestand zu diskutieren und Schlussfolgerungen für den eigenen Weizenanbau abzuleiten.

Neun Teams aus Dänemark, Russland, Schweden, der Schweiz, Tschechien, der Ukraine und Deutschland beteiligen sich in diesem Jahr. In einer „Wettbewerbsvariante“ schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle des Landwirts und streben nach der höchsten direktkostenfreien Leistung am Standort. Mit der „Innovationsvariante“ stellen die Teilnehmer aus ihrer Sicht interessante Verfahrensschritte oder Maßnahmen vor. Mit der Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten in den der Anbauverfahren (Sorte, Saatverfahren, Düngung, Pflanzenschutz) wird den differenzierten Anforderungen der Märkte entsprochen. Zusätzlich wird eine Streifensaat-Variante, die sich im DLG-Verfahrensvergleich Bodenbearbeitung bewährt hat, außerhalb der Konkurrenz zur Diskussion gestellt.

Neben dem Haupanliegen, die Vielfalt der in Europa praktizierten Verfahren darzustellen, erweckt die Tatsache, dass die Teilnehmer untereinander im Wettbewerb stehen, besondere Aufmerksamkeit. Um deren Leistung sicher zu bewerten, werden die Verfahren nicht nur anhand von Demonstrationsparzellen während der DLG-Feldtage beispielhaft dargestellt, sondern auch in einem exakten Feldversuch geerntet. Aus Ertrag und Kornqualität, welche den Verkaufspreis bestimmt, wird der Produktionserlös ermittelt. Dem werden die Verfahrenskosten gegenübergestellt und die direktkostenfreie Leistung jedes Verfahrens ermittelt. Mit der Publikation im Herbst ist für die Besucher im Nachhinein überprüfbar, wie gut sich die Teilnehmer mit ihrer Strategie an die Bedingungen des Standortes angepasst haben und wie sie ihre vorab kommunizierte Zielstellung (Qualität und Ertrag) erreichten.

Die gründliche Dokumentation aller Maßnahmen ist Basis der Auswertung und Beurteilung der Verfahren. Die Informationen werden den Besuchern auf den DLG-Feldtagen an den Demoparzellen der Teilnehmer und als Broschüre zur Verfügung gestellt. Unterstützt wird die DLG hierbei vom Unternehmen FarmFacts GmbH (Hofgeismar).

Die wirtschaftliche Bewertung der Verfahren basiert auf einem abgestimmten Preis- und Kostengerüst, das die Bedingungen der Anbauregion widerspiegelt. Die Offenlegung dieser Rahmendaten ermöglicht den Besuchern einen Vergleich mit dem eigenen Betrieb. Beurteilt werden die Verfahren in ihrer Gesamtheit. Wirkungen von Einzelmaßnahmen sind aufgrund der Wechselwirkungen mit den Umweltbedingungen nicht zu beurteilen.

NUBIP Agrobiological Faculty Svitlana Kalenska

Heroyiv Oborony st. 15
03041 Kyiv
UKRAINE

Lfd.Nr.: 11, 12 
Sorten: Svitanok, Svitanok
Qualitätsstufe: A, A
Zielertrag (dt/ha): 90, 90
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 184, 184

Institut für Bodenkultur und Pflanzenbau e.V. Ferenc Kornis

Lindenallee 7
06449 Schackenthal

Lfd.Nr.: 1,2
Sorten: Julie, Wintergold
Qualitätsstufe: E, Durum
Zielertrag (dt/ha): 90, 70
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 214,159

ООО "Agrostandart" Sergey Levshtanov

ul. Оktjabrskaja, 135/81
350000 Krasnodar
RUSSLAND

Lfd.Nr.: 13, 14 
Sorten: Genius, Cubus
Qualitätsstufe: E, A
Zielertrag (dt/ha): 80, 100
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 204, 194

Patriotisk Selskab Peter Hvid

Ørbækvej 276
5220 Odense SØ
DÄNEMARK

Lfd.Nr.: 15, 16 
Sorten: Benchmark, Sheriff
Qualitätsstufe: K, C
Zielertrag (dt/ha): 113, 108
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 194, 194

10-tonsklubben Albin Gunnarson

Gunnarsons Jordbruk AB
Boberg Västergård
590 33 Fornåsa
SCHWEDEN

Lfd.Nr.: 17, 18 
Sorten: Sheriff, Hacksta
Qualitätsstufe: B, B
Zielertrag (dt/ha): 100, 100
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 194, 194

IPZ Bernburg

Am Gutshof 3
06406 Bernburg

Lfd.Nr.: 19
Sorten: JB Asano Demo Strip till
Qualitätsstufe: A
Zielertrag (dt/ha): 90
maximal erlaubte N-Menge nach DVO (kg/ha): 184

Ihr Ansprechpartner

Dr. Reinhard Rossberg
+49/ (0) 69 / 24788-314
r.rossberg(at)DLG.org