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Dein Standort. Dein Pflanzenbau.

So heißt das Leitthema der DLG-Feldtage 2020, denn Landwirtschaft findet auf dem Feld statt. Nicht auf irgendeinem, sondern der Fläche des Landwirts. Dabei ist es egal, ob es sich um Eigentum oder Pachtfläche handelt. Ziel ist es, unter den gegebenen Bedingungen einen erfolgreichen Pflanzenbau zu ermöglichen – von der Bestandesetablierung bis hin zur Ernte.

Auf den Standort kommt es an!

Standortbedingungen spielen eine maßgebliche Rolle:
Welche Bodenverhältnisse herrschen vor Ort?
Mit welchen Niederschlägen kann gerechnet werden?
Oder gibt es ausgeprägte Frühjahres- oder Vorsommertrockenheit?
Wie steht es um die Düngehistorie auf der Fläche und wie um Fruchtfolge und Bedingungen in Sachen Pflanzenschutz?

All dies sind Aspekte, die der Landwirt in seiner Anbaustrategie berücksichtigen muss. Er hält das Zepter in der Hand, wenn es darum geht, über den Einsatz von Maschinen und Betriebsmittel zu entscheiden:
Welche Bodenbearbeitung sichert mir noch ausreichend Feuchtigkeit für die Saat?
Welche Sorte passt in meine Fruchtfolge und welchen Dünger appliziere ich wie und wann, um den Bedarf der Pflanzen optimal zu decken?
Bietet mir der Bestand und die Bodenverhältnisse die Möglichkeit des Einsatzes mechanischer Unkrautbekämpfung, und wenn nicht, wie lautet meine Strategie zur Vermeidung von Herbizidresistenzen?

Schließlich entscheidet auch der Landwirt, wann der Mähdrescher oder der Häcksler auf die Fläche kommt, um die aufwändig herangezogenen Bestände im Ertrag zu sichern. Befahrbarkeit, Wassergehalt und Qualität des Erntegutes sind dann die maßgeblichen Parameter neben der geforderten Erntelogistik.

Wichtige Entscheidungshilfen für den Landwirt

Anbieter von Technik und Betriebsmitteln stehen dem Landwirt bei vielen dieser Entscheidungen hilfreich zur Seite. Smarte Technik und schlagkräftige Maschinen ermöglichen einen termingerechten Einsatz und eine schonende Bearbeitung von Boden oder Erntegut. Auch das Angebot an Düngern und Pflanzenschutzmittel lassen eine angepasste und sichere Versorgung bzw. gezielte Behandlung der Pflanzenbestände zu. Die nötige Applikationstechnik ist darauf abgestimmt.

Beratungsinstitutionen können bei kniffligen Situationen zudem mit Expertise und Sachverstand unterstützen, und so dem Betriebsleiter die eine oder andere Entscheidung zu erleichtern.

Dabei ist es wichtig, dass Technik, Betriebsmittel und auch Erfahrungen Dritter auf die Standortbedingungen des individuellen Landwirts übertragen werden können. Nur eine an die natürlichen und betrieblichen Strukturen angepasste Bewirtschaftung sichert aktuell und langfristig stabile Erträge. Die Einschätzung, welche Technik, Sorte und Betriebsmittel wirklich zum Standort passt, kann nur der Landwirt geben.

Es ist sein Standort. Es ist sein Pflanzenbau.