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A-C | D-H | I-L | M-R | S-Z

A-C

Fachverband Biogas e.V.

Angerbrunnenstr. 12, 85356 Freising

Ansprechpartner:
Andrea Horbelt
Stand Nr.:
VA 35
 
Tel.:08161/984663
Fax: 08161/984670

 
E-mail:andrea.horbelt@biogas.org
Link zum Pressebereich:
https://www.biogas.org/edcom/webfvb.nsf/id/DE-Pressemitteilungen-Aktuell
 
Mehr Artenvielfalt mit Biogas
 
Auf 500 Quadratmetern präsentiert der Fachverband Biogas e.V. auf den diesjährigen DLG-Feldtagen das breite Spektrum an Energiepflanzen, die sich für den Einsatz in Biogasanlagen eignen.

Neben Gülle, Mist und biogenen Abfällen werden in modernen Biogasanlagen vor allem Pflanzen vergoren. Gut 9.000 Anlagen gibt es aktuell in Deutschland, die zusammen Strom für über neun Millionen Haushalte erzeugen. Hierfür werden auf rund 1,5 Millionen Hektar Energiepflanzen angebaut. Lange Zeit konzentrierten sich die Energie-Landwirte aufgrund ihrer Anbauerfahrungen, der hohen Biomasseerträge und der sehr guten Gasausbeute auf den Mais. In den letzten Jahren hat sich die Zahl Alternativer Energiepflanzen aber deutlich erhöht.

„Die Palette der eingesetzten Pflanzen wird größer, bunter und artenreicher“, erklärt Dr. Stefan Rauh, Geschäftsführer im Fachverband Biogas und Leiter des Referats Landwirtschaft. In Bernburg stellt der Fachverband Biogas einen Teil dieser breiten Palette vor: Wildpflanzen, eine Gras-Getreide-Mischung, Wickroggen, Getreide mit Untersaat und eine Faserhanfmischung. „Wir wollen anhand dieser Pflanzen zeigen, welche Möglichkeiten dem Energielandwirt zur Verfügung stehen und wo die Vor- und Nachteile der einzelnen Arten liegen“, sagt Rauh. Er macht allerdings deutlich, dass der Anbau Alternativer Energiepflanzen häufig noch mit ökonomischen Einbußen verbunden ist. „Hier muss und kann nachgebessert werden“, fordert der Experte. „Wenn es den Agrarministerien ernst ist mit der Forderung nach mehr Biodiversität und Insektenschutz, dann müssen sie ihr Fördersystem entsprechend anpassen.“

Neben den Anbauversuchen hat der Fachverband Biogas auf den Flächen in Bernburg gemeinsam mit der Bundesgütegemeinschaft Kompost den Einsatz von Gärprodukten im Maisfeld getestet. Der Unterschied zwischen einer Düngung mit und ohne Gärpellets kann auf den DLG-Feldtagen begutachtet werden.

Düngung ist ein Thema, über das im Zusammenhang mit der neuen Düngeverordnung und der Debatte um Nitratauswaschungen und verunreinigte Gewässer aktuell viel diskutiert wird – nicht nur in der Biogasbranche. Neben der Möglichkeit der Aufbereitung von Gärprodukten zu Pellets und dem damit verbundenen problemlosen Transport in nährstoffärmere Regionen bietet die große und variable Palette an Energiepflanzen Lösungsansätze für das Problem.
 
„Untersaaten, Zwischenfrüchte, Misch- und Dauerkulturen, die alle in Biogasanlagen vergoren werden können, eröffnen neue Zeitfenster für eine bedarfsgerechte Gärproduktausbringung“, erläutert Rauh. All diese Maßnahmen schonen den Boden und das Grundwasser. Und für den Landwirt bedeutet eine breite Fruchtfolge eine Risikominimierung bei Unwetterschäden, damit im worst case nicht gleich die ganze Ernte zerstört ist.

Auch aus der EU kommen mittlerweile Signale hin zu einer Förderung der Artenvielfalt. Über das so genannte Greening werden ökologische Vorrangflächen gefördert. Auf mindestens fünf Prozent der Anbaufläche müssen hierfür ökologisch vorteilhafte Pflanzen angebaut werden. Seit diesem Jahr ist die Durchwachsene Silphie in den Greeningkatalog aufgenommen. Eine für die Vergärung in Biogasanlagen sehr vorteilhafte mehrjährige Pflanze mit vielen positiven Umwelteigenschaften, die gerne von Insekten angeflogen wird.

Leider berücksichtigt die Greening-Vorgabe aktuell nur diese eine Pflanze, die nach der Ernte auch in Biogasanlagen vergoren werden darf. Hier müsse dringend nachgebessert und weitere Energiepflanzen mit positiven ökologischen Auswirkungen aufgenommen werden, fordert Rauh. „Der Ball liegt in Brüssel, wo gerade die Agrarpolitik für die kommende Förderperiode ab 2020 diskutiert wird.“

Auf den DLG-Feldtagen zeigt der Fachverband Biogas anschaulich, was möglich und sinnvoll ist. Kompetente Experten informieren vor Ort über die unterschiedlichen Energiepflanzen.
www.biogas.org
www.farbe-ins-feld.de

D-H

Fachverband Biogas e.V.

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Andrea Horbelt
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Tel.:08161/984663
Fax: 08161/984670

 
E-mail:andrea.horbelt@biogas.org
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Mehr Artenvielfalt mit Biogas
 
Auf 500 Quadratmetern präsentiert der Fachverband Biogas e.V. auf den diesjährigen DLG-Feldtagen das breite Spektrum an Energiepflanzen, die sich für den Einsatz in Biogasanlagen eignen.

Neben Gülle, Mist und biogenen Abfällen werden in modernen Biogasanlagen vor allem Pflanzen vergoren. Gut 9.000 Anlagen gibt es aktuell in Deutschland, die zusammen Strom für über neun Millionen Haushalte erzeugen. Hierfür werden auf rund 1,5 Millionen Hektar Energiepflanzen angebaut. Lange Zeit konzentrierten sich die Energie-Landwirte aufgrund ihrer Anbauerfahrungen, der hohen Biomasseerträge und der sehr guten Gasausbeute auf den Mais. In den letzten Jahren hat sich die Zahl Alternativer Energiepflanzen aber deutlich erhöht.

„Die Palette der eingesetzten Pflanzen wird größer, bunter und artenreicher“, erklärt Dr. Stefan Rauh, Geschäftsführer im Fachverband Biogas und Leiter des Referats Landwirtschaft. In Bernburg stellt der Fachverband Biogas einen Teil dieser breiten Palette vor: Wildpflanzen, eine Gras-Getreide-Mischung, Wickroggen, Getreide mit Untersaat und eine Faserhanfmischung. „Wir wollen anhand dieser Pflanzen zeigen, welche Möglichkeiten dem Energielandwirt zur Verfügung stehen und wo die Vor- und Nachteile der einzelnen Arten liegen“, sagt Rauh. Er macht allerdings deutlich, dass der Anbau Alternativer Energiepflanzen häufig noch mit ökonomischen Einbußen verbunden ist. „Hier muss und kann nachgebessert werden“, fordert der Experte. „Wenn es den Agrarministerien ernst ist mit der Forderung nach mehr Biodiversität und Insektenschutz, dann müssen sie ihr Fördersystem entsprechend anpassen.“

Neben den Anbauversuchen hat der Fachverband Biogas auf den Flächen in Bernburg gemeinsam mit der Bundesgütegemeinschaft Kompost den Einsatz von Gärprodukten im Maisfeld getestet. Der Unterschied zwischen einer Düngung mit und ohne Gärpellets kann auf den DLG-Feldtagen begutachtet werden.

Düngung ist ein Thema, über das im Zusammenhang mit der neuen Düngeverordnung und der Debatte um Nitratauswaschungen und verunreinigte Gewässer aktuell viel diskutiert wird – nicht nur in der Biogasbranche. Neben der Möglichkeit der Aufbereitung von Gärprodukten zu Pellets und dem damit verbundenen problemlosen Transport in nährstoffärmere Regionen bietet die große und variable Palette an Energiepflanzen Lösungsansätze für das Problem.
 
„Untersaaten, Zwischenfrüchte, Misch- und Dauerkulturen, die alle in Biogasanlagen vergoren werden können, eröffnen neue Zeitfenster für eine bedarfsgerechte Gärproduktausbringung“, erläutert Rauh. All diese Maßnahmen schonen den Boden und das Grundwasser. Und für den Landwirt bedeutet eine breite Fruchtfolge eine Risikominimierung bei Unwetterschäden, damit im worst case nicht gleich die ganze Ernte zerstört ist.

Auch aus der EU kommen mittlerweile Signale hin zu einer Förderung der Artenvielfalt. Über das so genannte Greening werden ökologische Vorrangflächen gefördert. Auf mindestens fünf Prozent der Anbaufläche müssen hierfür ökologisch vorteilhafte Pflanzen angebaut werden. Seit diesem Jahr ist die Durchwachsene Silphie in den Greeningkatalog aufgenommen. Eine für die Vergärung in Biogasanlagen sehr vorteilhafte mehrjährige Pflanze mit vielen positiven Umwelteigenschaften, die gerne von Insekten angeflogen wird.

Leider berücksichtigt die Greening-Vorgabe aktuell nur diese eine Pflanze, die nach der Ernte auch in Biogasanlagen vergoren werden darf. Hier müsse dringend nachgebessert und weitere Energiepflanzen mit positiven ökologischen Auswirkungen aufgenommen werden, fordert Rauh. „Der Ball liegt in Brüssel, wo gerade die Agrarpolitik für die kommende Förderperiode ab 2020 diskutiert wird.“

Auf den DLG-Feldtagen zeigt der Fachverband Biogas anschaulich, was möglich und sinnvoll ist. Kompetente Experten informieren vor Ort über die unterschiedlichen Energiepflanzen.
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Ansprechpartner:
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Tel.:08161/984663
Fax: 08161/984670

 
E-mail:andrea.horbelt@biogas.org
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Mehr Artenvielfalt mit Biogas
 
Auf 500 Quadratmetern präsentiert der Fachverband Biogas e.V. auf den diesjährigen DLG-Feldtagen das breite Spektrum an Energiepflanzen, die sich für den Einsatz in Biogasanlagen eignen.

Neben Gülle, Mist und biogenen Abfällen werden in modernen Biogasanlagen vor allem Pflanzen vergoren. Gut 9.000 Anlagen gibt es aktuell in Deutschland, die zusammen Strom für über neun Millionen Haushalte erzeugen. Hierfür werden auf rund 1,5 Millionen Hektar Energiepflanzen angebaut. Lange Zeit konzentrierten sich die Energie-Landwirte aufgrund ihrer Anbauerfahrungen, der hohen Biomasseerträge und der sehr guten Gasausbeute auf den Mais. In den letzten Jahren hat sich die Zahl Alternativer Energiepflanzen aber deutlich erhöht.

„Die Palette der eingesetzten Pflanzen wird größer, bunter und artenreicher“, erklärt Dr. Stefan Rauh, Geschäftsführer im Fachverband Biogas und Leiter des Referats Landwirtschaft. In Bernburg stellt der Fachverband Biogas einen Teil dieser breiten Palette vor: Wildpflanzen, eine Gras-Getreide-Mischung, Wickroggen, Getreide mit Untersaat und eine Faserhanfmischung. „Wir wollen anhand dieser Pflanzen zeigen, welche Möglichkeiten dem Energielandwirt zur Verfügung stehen und wo die Vor- und Nachteile der einzelnen Arten liegen“, sagt Rauh. Er macht allerdings deutlich, dass der Anbau Alternativer Energiepflanzen häufig noch mit ökonomischen Einbußen verbunden ist. „Hier muss und kann nachgebessert werden“, fordert der Experte. „Wenn es den Agrarministerien ernst ist mit der Forderung nach mehr Biodiversität und Insektenschutz, dann müssen sie ihr Fördersystem entsprechend anpassen.“

Neben den Anbauversuchen hat der Fachverband Biogas auf den Flächen in Bernburg gemeinsam mit der Bundesgütegemeinschaft Kompost den Einsatz von Gärprodukten im Maisfeld getestet. Der Unterschied zwischen einer Düngung mit und ohne Gärpellets kann auf den DLG-Feldtagen begutachtet werden.

Düngung ist ein Thema, über das im Zusammenhang mit der neuen Düngeverordnung und der Debatte um Nitratauswaschungen und verunreinigte Gewässer aktuell viel diskutiert wird – nicht nur in der Biogasbranche. Neben der Möglichkeit der Aufbereitung von Gärprodukten zu Pellets und dem damit verbundenen problemlosen Transport in nährstoffärmere Regionen bietet die große und variable Palette an Energiepflanzen Lösungsansätze für das Problem.
 
„Untersaaten, Zwischenfrüchte, Misch- und Dauerkulturen, die alle in Biogasanlagen vergoren werden können, eröffnen neue Zeitfenster für eine bedarfsgerechte Gärproduktausbringung“, erläutert Rauh. All diese Maßnahmen schonen den Boden und das Grundwasser. Und für den Landwirt bedeutet eine breite Fruchtfolge eine Risikominimierung bei Unwetterschäden, damit im worst case nicht gleich die ganze Ernte zerstört ist.

Auch aus der EU kommen mittlerweile Signale hin zu einer Förderung der Artenvielfalt. Über das so genannte Greening werden ökologische Vorrangflächen gefördert. Auf mindestens fünf Prozent der Anbaufläche müssen hierfür ökologisch vorteilhafte Pflanzen angebaut werden. Seit diesem Jahr ist die Durchwachsene Silphie in den Greeningkatalog aufgenommen. Eine für die Vergärung in Biogasanlagen sehr vorteilhafte mehrjährige Pflanze mit vielen positiven Umwelteigenschaften, die gerne von Insekten angeflogen wird.

Leider berücksichtigt die Greening-Vorgabe aktuell nur diese eine Pflanze, die nach der Ernte auch in Biogasanlagen vergoren werden darf. Hier müsse dringend nachgebessert und weitere Energiepflanzen mit positiven ökologischen Auswirkungen aufgenommen werden, fordert Rauh. „Der Ball liegt in Brüssel, wo gerade die Agrarpolitik für die kommende Förderperiode ab 2020 diskutiert wird.“

Auf den DLG-Feldtagen zeigt der Fachverband Biogas anschaulich, was möglich und sinnvoll ist. Kompetente Experten informieren vor Ort über die unterschiedlichen Energiepflanzen.
www.biogas.org
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Fachverband Biogas e.V.

Angerbrunnenstr. 12, 85356 Freising

Ansprechpartner:
Andrea Horbelt
Stand Nr.:
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Tel.:08161/984663
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E-mail:andrea.horbelt@biogas.org
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https://www.biogas.org/edcom/webfvb.nsf/id/DE-Pressemitteilungen-Aktuell
 
Mehr Artenvielfalt mit Biogas
 
Auf 500 Quadratmetern präsentiert der Fachverband Biogas e.V. auf den diesjährigen DLG-Feldtagen das breite Spektrum an Energiepflanzen, die sich für den Einsatz in Biogasanlagen eignen.

Neben Gülle, Mist und biogenen Abfällen werden in modernen Biogasanlagen vor allem Pflanzen vergoren. Gut 9.000 Anlagen gibt es aktuell in Deutschland, die zusammen Strom für über neun Millionen Haushalte erzeugen. Hierfür werden auf rund 1,5 Millionen Hektar Energiepflanzen angebaut. Lange Zeit konzentrierten sich die Energie-Landwirte aufgrund ihrer Anbauerfahrungen, der hohen Biomasseerträge und der sehr guten Gasausbeute auf den Mais. In den letzten Jahren hat sich die Zahl Alternativer Energiepflanzen aber deutlich erhöht.

„Die Palette der eingesetzten Pflanzen wird größer, bunter und artenreicher“, erklärt Dr. Stefan Rauh, Geschäftsführer im Fachverband Biogas und Leiter des Referats Landwirtschaft. In Bernburg stellt der Fachverband Biogas einen Teil dieser breiten Palette vor: Wildpflanzen, eine Gras-Getreide-Mischung, Wickroggen, Getreide mit Untersaat und eine Faserhanfmischung. „Wir wollen anhand dieser Pflanzen zeigen, welche Möglichkeiten dem Energielandwirt zur Verfügung stehen und wo die Vor- und Nachteile der einzelnen Arten liegen“, sagt Rauh. Er macht allerdings deutlich, dass der Anbau Alternativer Energiepflanzen häufig noch mit ökonomischen Einbußen verbunden ist. „Hier muss und kann nachgebessert werden“, fordert der Experte. „Wenn es den Agrarministerien ernst ist mit der Forderung nach mehr Biodiversität und Insektenschutz, dann müssen sie ihr Fördersystem entsprechend anpassen.“

Neben den Anbauversuchen hat der Fachverband Biogas auf den Flächen in Bernburg gemeinsam mit der Bundesgütegemeinschaft Kompost den Einsatz von Gärprodukten im Maisfeld getestet. Der Unterschied zwischen einer Düngung mit und ohne Gärpellets kann auf den DLG-Feldtagen begutachtet werden.

Düngung ist ein Thema, über das im Zusammenhang mit der neuen Düngeverordnung und der Debatte um Nitratauswaschungen und verunreinigte Gewässer aktuell viel diskutiert wird – nicht nur in der Biogasbranche. Neben der Möglichkeit der Aufbereitung von Gärprodukten zu Pellets und dem damit verbundenen problemlosen Transport in nährstoffärmere Regionen bietet die große und variable Palette an Energiepflanzen Lösungsansätze für das Problem.
 
„Untersaaten, Zwischenfrüchte, Misch- und Dauerkulturen, die alle in Biogasanlagen vergoren werden können, eröffnen neue Zeitfenster für eine bedarfsgerechte Gärproduktausbringung“, erläutert Rauh. All diese Maßnahmen schonen den Boden und das Grundwasser. Und für den Landwirt bedeutet eine breite Fruchtfolge eine Risikominimierung bei Unwetterschäden, damit im worst case nicht gleich die ganze Ernte zerstört ist.

Auch aus der EU kommen mittlerweile Signale hin zu einer Förderung der Artenvielfalt. Über das so genannte Greening werden ökologische Vorrangflächen gefördert. Auf mindestens fünf Prozent der Anbaufläche müssen hierfür ökologisch vorteilhafte Pflanzen angebaut werden. Seit diesem Jahr ist die Durchwachsene Silphie in den Greeningkatalog aufgenommen. Eine für die Vergärung in Biogasanlagen sehr vorteilhafte mehrjährige Pflanze mit vielen positiven Umwelteigenschaften, die gerne von Insekten angeflogen wird.

Leider berücksichtigt die Greening-Vorgabe aktuell nur diese eine Pflanze, die nach der Ernte auch in Biogasanlagen vergoren werden darf. Hier müsse dringend nachgebessert und weitere Energiepflanzen mit positiven ökologischen Auswirkungen aufgenommen werden, fordert Rauh. „Der Ball liegt in Brüssel, wo gerade die Agrarpolitik für die kommende Förderperiode ab 2020 diskutiert wird.“

Auf den DLG-Feldtagen zeigt der Fachverband Biogas anschaulich, was möglich und sinnvoll ist. Kompetente Experten informieren vor Ort über die unterschiedlichen Energiepflanzen.
www.biogas.org
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Angerbrunnenstr. 12, 85356 Freising

Ansprechpartner:
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Mehr Artenvielfalt mit Biogas
 
Auf 500 Quadratmetern präsentiert der Fachverband Biogas e.V. auf den diesjährigen DLG-Feldtagen das breite Spektrum an Energiepflanzen, die sich für den Einsatz in Biogasanlagen eignen.

Neben Gülle, Mist und biogenen Abfällen werden in modernen Biogasanlagen vor allem Pflanzen vergoren. Gut 9.000 Anlagen gibt es aktuell in Deutschland, die zusammen Strom für über neun Millionen Haushalte erzeugen. Hierfür werden auf rund 1,5 Millionen Hektar Energiepflanzen angebaut. Lange Zeit konzentrierten sich die Energie-Landwirte aufgrund ihrer Anbauerfahrungen, der hohen Biomasseerträge und der sehr guten Gasausbeute auf den Mais. In den letzten Jahren hat sich die Zahl Alternativer Energiepflanzen aber deutlich erhöht.

„Die Palette der eingesetzten Pflanzen wird größer, bunter und artenreicher“, erklärt Dr. Stefan Rauh, Geschäftsführer im Fachverband Biogas und Leiter des Referats Landwirtschaft. In Bernburg stellt der Fachverband Biogas einen Teil dieser breiten Palette vor: Wildpflanzen, eine Gras-Getreide-Mischung, Wickroggen, Getreide mit Untersaat und eine Faserhanfmischung. „Wir wollen anhand dieser Pflanzen zeigen, welche Möglichkeiten dem Energielandwirt zur Verfügung stehen und wo die Vor- und Nachteile der einzelnen Arten liegen“, sagt Rauh. Er macht allerdings deutlich, dass der Anbau Alternativer Energiepflanzen häufig noch mit ökonomischen Einbußen verbunden ist. „Hier muss und kann nachgebessert werden“, fordert der Experte. „Wenn es den Agrarministerien ernst ist mit der Forderung nach mehr Biodiversität und Insektenschutz, dann müssen sie ihr Fördersystem entsprechend anpassen.“

Neben den Anbauversuchen hat der Fachverband Biogas auf den Flächen in Bernburg gemeinsam mit der Bundesgütegemeinschaft Kompost den Einsatz von Gärprodukten im Maisfeld getestet. Der Unterschied zwischen einer Düngung mit und ohne Gärpellets kann auf den DLG-Feldtagen begutachtet werden.

Düngung ist ein Thema, über das im Zusammenhang mit der neuen Düngeverordnung und der Debatte um Nitratauswaschungen und verunreinigte Gewässer aktuell viel diskutiert wird – nicht nur in der Biogasbranche. Neben der Möglichkeit der Aufbereitung von Gärprodukten zu Pellets und dem damit verbundenen problemlosen Transport in nährstoffärmere Regionen bietet die große und variable Palette an Energiepflanzen Lösungsansätze für das Problem.
 
„Untersaaten, Zwischenfrüchte, Misch- und Dauerkulturen, die alle in Biogasanlagen vergoren werden können, eröffnen neue Zeitfenster für eine bedarfsgerechte Gärproduktausbringung“, erläutert Rauh. All diese Maßnahmen schonen den Boden und das Grundwasser. Und für den Landwirt bedeutet eine breite Fruchtfolge eine Risikominimierung bei Unwetterschäden, damit im worst case nicht gleich die ganze Ernte zerstört ist.

Auch aus der EU kommen mittlerweile Signale hin zu einer Förderung der Artenvielfalt. Über das so genannte Greening werden ökologische Vorrangflächen gefördert. Auf mindestens fünf Prozent der Anbaufläche müssen hierfür ökologisch vorteilhafte Pflanzen angebaut werden. Seit diesem Jahr ist die Durchwachsene Silphie in den Greeningkatalog aufgenommen. Eine für die Vergärung in Biogasanlagen sehr vorteilhafte mehrjährige Pflanze mit vielen positiven Umwelteigenschaften, die gerne von Insekten angeflogen wird.

Leider berücksichtigt die Greening-Vorgabe aktuell nur diese eine Pflanze, die nach der Ernte auch in Biogasanlagen vergoren werden darf. Hier müsse dringend nachgebessert und weitere Energiepflanzen mit positiven ökologischen Auswirkungen aufgenommen werden, fordert Rauh. „Der Ball liegt in Brüssel, wo gerade die Agrarpolitik für die kommende Förderperiode ab 2020 diskutiert wird.“

Auf den DLG-Feldtagen zeigt der Fachverband Biogas anschaulich, was möglich und sinnvoll ist. Kompetente Experten informieren vor Ort über die unterschiedlichen Energiepflanzen.
www.biogas.org
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