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Internationaler Field Robot Event 2018: Der Gesamtsieger kommt von der Technical University of Denmark (DTU)

(DLG). Vom 12. bis 14. Juni 2018 fand im Rahmen der DLG-Feldtage auf dem Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrum in Bernburg (Sachsen-Anhalt) das 16. Internationale Field Robot Event (FRE) statt. Bei dem jährlich stattfindenden Wettbewerb, der in diesem Jahr wieder von der Universität Hohenheim organisiert und durchgeführt wurde, konkurrierten 14 Studententeams aus acht Ländern mit ihren Feldrobotern um die besten Ergebnisse auf dem Feld. Gesamtsieger wurde das Team der Technical University of Denmark (DTU) mit dem Roboter „Maizerunners“, den zweiten Platz belegte das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg aus Überlingen mit dem Roboter „Carbonite“. Dritter wurde das Team der Kamaro Engineering e.V. des Instituts für Technologie in Karlsruhe mit dem Roboter „Beteigeuze“.
 
Gesamtsieger
 
1. Platz Technical University of Denmark Roboter „Maizerunners“
2. Platz Schülerforschungszentrum Südwürttemberg Roboter „Carbonite“
3. Platz Karlsruher Institut für Technologie Roboter „Beteigeuze“
 
Beim FRE gilt es, in fünf verschiedenen Disziplinen Aufgaben im Versuchsfeld zu lösen. Für die ersten beiden Aufgaben mussten die Feldroboter vor allem ihr Können im Bereich der Navigation unter Beweis stellen. Die Roboter sollten autonom möglichst schnell, präzise und zielgerichtet das Versuchsfeld befahren, Sensoren nutzen um Unkräuter zu erkennen und Unkräuter mechanisch zu beseitigen. Die Eigenschaften des Versuchsfelds entsprachen dabei weitgehend den Bedingungen eines realen Ackers.
 
Disziplin „Basis Navigation“
 
1. Platz Schülerforschungszentrum Südwürttemberg Roboter „Carbonite“
2. Platz Technical University of Denmark Roboter „Maizerunners“
3. Platz Hochschule Heilbronn Roboter „Floribot“
 
Disziplin „Fortgeschrittene Navigation“
 
1. Platz Schülerforschungszentrum Südwürttemberg Roboter „Carbonite“
2. Platz Karlsruher Institut für Technologie Roboter „Beteigeuze“
3. Platz Zavod 404, Ljubljana, Slovenien Roboter „TAFR“
 
Die dritte Aufgabe stellte die Roboter vor eine besondere Herausforderung, denn sie mussten Unkrautpflanzen entdecken und dabei sogar zwischen zwei farblich unterschiedlichen Unkrautarten unterscheiden. Die zwei Unkrautarten sollten mit akustischen Signalen angezeigt werden.
 
Disziplin „Unkrauterkennung“
 
1. Platz Karlsruher Institut für Technologie Roboter „Beteigeuze“
2. Platz Technical University of Denmark Roboter „Maizerunners“
3. Platz Aalto University, Finland Roboter „Lazer Maizer“
 
Für die vierte Aufgabe mussten die Feldroboter die Ackerfläche pflanzenbaulich korrekt nach dem Prinzip des Precision Farming bearbeiten: Selbst entwickelte Strategien nutzen, um nur dort den Boden zu bearbeiten, wo die Unkrautpflanzen waren.
 
Disziplin „Unkrautregulierung“
 
1. Platz Technical University of Denmark Roboter „Maizerunners“
2. Platz Wageningen University, Niederlande Roboter „Bullseye“
3. Platz Hochschule Osnabrück Roboter „The Great Cornholio“
 
Im abschließenden Freestyle zeigten die Teams in einer selbstgewählten landwirtschaftsbezogenen Aufgabe, was ihre Roboter Spezielles leisten können. Das Spektrum reichte von Kooperation mehrerer Roboter über Unkrautkartierung in Echtzeit bis zu Bedienkonzepten mit Cyberbrillen. Hier waren besonders Kreativität gefragt sowie Unterhaltung und Spaß garantiert.
 
Disziplin „Freestyle“
 
1. Platz Schülerforschungszentrum Südwürttemberg Roboter „Carbonite“
2. Platz Karlsruher Institut für Technologie Roboter „Beteigeuze“
3. Platz Hochschule Osnabrück Roboter „The Great Cornholio“
 
Mit dem in 2018 zum dritten Mal vergebenen „Field Robot Design Award“ wurde die Aalto University aus Finnland mit dem Roboter „LAZER MAIZER“ ausgezeichnet. Der Preis wurde vom Fachmagazin top agrar verliehen. Bewertet wurden neben einem gelungenen Design auch die technische Gesamtlösung, Robustheit und die Zuverlässigkeit des Roboters.
 
Ausführliche Informationen zum Internationalen Field Robot Event 2018 sind erhältlich im Internet unter http://www.fieldrobot.com/event/
 

Ansprechpartner für die Presse:

Friedrich W. Rach
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